6. März 2015

„Ja“ zur Linie 105 zwischen Oberhausen und Essen DIE LINKE im RVR ruft zur Abstimmung für die ÖPNV-Verbindung auf

Die Fraktion DIE LINKE im RVR ruft die Oberhausener Bürger/innen auf, beim Ratsbürgerentscheid am kommenden Sonntag mit „Ja“ für die Verlängerung der Straßenbahn-Linie 105 nach Oberhausen zu stimmen. Die Vorteile, die sich aus der zukünftigen Verbindung ergeben, und der hohe verkehrspolitische Nutzen sprechen für den Bau des 3,3 km langen Lückenschlusses zwischen Oberhausen und Essen.

„Die Verlängerung der Linie 105 nach Oberhausen wird eine der wenigen städteübergreifenden Verbindungen zwischen den Netzen des Öffentlichen Nahverkehrs mehrerer Städte im Ruhrgebiet schaffen und wird deutliche Verbesserungen bringen,“ so Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR. „Dabei geht es nicht nur darum, das Centro besser zu erreichen. Vielmehr wird die Verlängerung der Linie 105 auch den Oberhausener Hauptbahnhof direkt mit der Essener Innenstadt und Essen-Süd verbinden. Dadurch wird die wichtige Bahnstrecke Frankfurt – Köln – Amsterdam von Essen aus besser erreichbar.“

Den hohen verkehrspolitischen Nutzen der Strecke sieht auch das Land, das bei einem positiven Entscheid 82,5 % der Baukosten von insgesamt rund 80 Mio. Euro übernehmen würde. Darüber hinaus hält die Fraktion DIE LINKE im RVR auch die Anbindung des Bahnhofes Sterkrade für sinnvoll. Für viele Berufspendler aus Essen und Oberhausen würde diese direkte Verbindung weitere Vorteile mit sich bringen.

„Eine solche Entscheidung wäre nebenbei auch ein schönes Signal gegen das im Ruhrgebiet nach wie vor verbreitete ,Kirchturmsdenken‘,“ so Wolfgang Freye abschließend. „Ich hoffe, viele Oberhausener nehmen diese Chance wahr und stimmen mit ,Ja‘. Es wäre auch ein ,Ja‘ für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, der im Ruhrgebiet besonders wichtig ist.“